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Rock Street, San Francisco

Der Alltag … alles verändert sich gerade wieder. Die Infektionszahlen schnellen in die Höhe, die Lage spitzt sich zu. Das Coronavirus hat Österreich fest im Griff.
ABER in der Schule dürfte alles „gut“ sein: Bildungsminister Faßmann will, dass so lange wie möglich an den Schulen unterrichtet wird.
Was heißt bitte „so lange wie möglich“? Wo wird die Grenze gezogen?
Überdies:
* Keine verbindlichen Verschärfungen an den Schulen
* Keine Maskenpflicht während des Unterrichts
* Kein bundesweiter Wechsel auf Lernen im Schichtbetrieb in Sek II
(siehe https://www.derstandard.at/)

Alle, auch Lehrpersonen haben ein Recht darauf „gesund zu bleiben“. Es sei hier auf §3 Bundes-Bedienstetenschutzgesetz hingewiesen, welche die Allgemeinen Dienstpflichten des Dienstgebers regelt. „Der Dienstgeber hat für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz seiner Bediensteten … zu sorgen …“, heißt es dort. Hier besteht Handlungsbedarf: UNSERE LEHRPERSONEN MÜSSEN BESSER GESCHÜTZT WERDEN!

Laut AGES Dashboard COVID19 (Stand 29.10.2020, 14 Uhr) ist die Gruppe der 15- bis 24-Jährigen am stärksten von SARS-CoV 2 Infektionen betroffen. Die Schule im Bereich der Sekundarstufe II als „sicheren Ort“ zu bezeichnen kann unter diesen Voraussetzungen nur als absurd bezeichnet werden.

In der gestrigen Pressekonferenz haben wir leider nur erfahren, dass wir am Samstag über weitere Maßnahmen informiert werden.
Heute wurden sehr viele BEZIRKE (fast ganz Österreich) auf „ROT“ gestellt. Und die SCHUL-AMPEL – wie sieht’s da aus? Unglaublich – diese bleibt „GELB“.
Schon lange ist diese auf „Gelb“, die aktuellen Infektionszahlen werden hier nicht berücksichtigt.
(siehe https://www.diepresse.com bzw. Aussendungen der Bildungsdirektionen)

Laut APA beruht die Entscheidung auf Empfehlungen der Ampel-Kommission für den Bildungsbereich und den Wünschen der Länder.
Im Bildungsministerium werden aber zusätzliche Präventionsmaßnahmen für den außerschulischen Bereich überlegt, dies betrifft etwa Schulveranstaltungen oder den Aufenthalt schulfremder Personen an den Schulen. Das soll alles sein?

Schutzmaßnahmen für Lehrpersonen sind reichlich zu verbessern, wenn Bildungsminister Faßmann den Schulbetrieb garantieren möchte.
Lehrerinnen und Lehrer nehmen ihre Verantwortung wahr und ernst, es ist aber ihr gutes Recht, ein Sicherheitspaket für den Schulbereich zu fordern.
Ich wiederhole mich: UNSERE LEHRPERSONEN MÜSSEN BESSER GESCHÜTZT WERDEN!

Daher hat die FSG-AHS einen offenen Brief an Bildungsminister Faßmann verfasst: FSG-AHS Offener Brief

Post Author: Patricia Gsenger