Es umgibt uns eine neue Welt

Das Motto der kommenden Spielzeit des Burgtheaters lautet nach Goethes Torquato Tasso: Ja es umgibt uns eine neue Welt! Spätestens ab dem 24. April gilt diese Feststellung nicht nur für das Theater. Seit dem Sonntag zur ersten Bundespräsidentenwahl ist unsere politische Landschaft gänzlich verändert, wenn nicht gar auf den Kopf gestellt. Durch den Wahlkampf und die Entscheidungswahl am 22. Mai ist vorerst vieles in den Hintergrund gerückt. Beginnen wir in Graz. Da trat Martina Schröck als Grazer Vizebürgermeisterin und Parteivorsitzende zurück, ihr Nachfolger ist Michael Ehmann, jedoch nicht als Vizebürgermeister. In der steirischen Landesregierung ersetzte am 24. Mai Anton Lang Jörg Leichtfried als Landesrat für Umwelt, Verkehr und Tierschutz. Die neue Rechnungshofpräsidentin heißt nicht Irmgard Griss, sondern nach dem Hearing am 8. Juni eher überraschend Margit Kraker. Sie wurde von der ÖVP nominiert und war bis jetzt Chefin des steirischen Landesrechnungshofes. Am 23. Juni übernimmt Landesrätin Doris Kampus von Landtagspräsidentin Bettina Vollath den erfolgreichen steirischen BSA.

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Wie viel Text darf es denn bitte sein?

Im Rahmen der zentralen Mathematik-Matura taucht immer wieder die Frage auf, warum so viele Schülerinnen und Schüler daran scheitern, das geforderte Quorum zu erreichen – obwohl doch in den absolvierten Schuljahren die „wesentlichen Themengebiete zum Großteil“ beherrscht wurden. Auch die Zentralmatura an sich wird dabei immer wieder hinterfragt.

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Interview mit dem Präsidenten des Wiener Stadtschulrates Mag. Jürgen Czernohorszky

„Nicht Kindern zu zeigen, wer sie sind, sondern wer sie sein können, ist unsere Aufgabe.“
„Wichtig ist, dass Lehrerinnen und Lehrer Unterstützung bekommen für ihre Arbeit, die die wichtigste in unserer Gesellschaft ist!“

Barbara Dmytrasz und Isabella Kaiser

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Herabsetzung der Lehrverpflichtung

Eine Herabsetzung der Lehrverpflichtung ist aus unterschiedlichen Gründen möglich. Der Gesetzgeber unterscheidet hier grundsätzlich zwischen der Herabsetzung zur Kinderbetreuung (Rechtsanspruch) und aus beliebigen Gründen.

Wie die einzelnen Varianten aussehen, auf welchen rechtlichen Grundlagen diese basieren und was es dabei zu beachten gilt, das findet Ihr hier:

Herabsetzung der Lehrverpflichtung

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Mag. Michael Zahradnik
Vorsitzender der FSG-AHS
0676 541 42 35
Liebe Kolleginnen und Kollegen!
Auf den folgenden Seiten finden Sie eine Einschaltung der MERKUR-Versicherung. Diese hat uns bei der Einrichtung unseres Online-Magazins „ahs-aktuell“ tat- und finanzkräftig geholfen. Dafür sind wir sehr dankbar. (Seitens der SPÖ hatten wir noch nie finanzielle Unterstützung erhalten).

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Der große Bluff ??

Was die „große Schulreform a la Österreich“ eventuell bringen könnte oder: Die wahren Gründe (??)

 Michael Zahradnik

 Manchmal ist ein Streit um Worte wichtig, weil sich Botschaften damit verknüpfen. Ob man einen Zaun „eine Tür mit Seitenteilen“ nennen möchte, kann die klare Botschaft sein: Wir wollen Europa nicht „orbanisieren“, denn die Aussperrung der Schutzsuchenden ist keine Lösung. Oder aber auch: Wir Politiker wollen nur euphemistisch herumlavieren, wir haben nämlich keine Lösungen – und hätten wir welche, haben wir dafür kein Geld.

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Angesagte Revolutionen…

…finden bekanntlich nicht statt – oder doch?

Die Weisheit von den Revolutionen ist im Zuge des Wiener Wahlkampfes oft bemüht worden, einerseits im Vorfeld, um den markigen Ankündigungen H.C. Straches, er werde der neue Wiener Bürgermeister werden, den Wind aus den Segeln zu nehmen, andererseits danach, um das Wahlergebnis zu erklären und definitiv festzustellen, dass sich durch dieses Wahlergebnis in Wien eigentlich nichts ändert.

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Die Inkompetenz der Kompetenzexperten

Die „standardisierte kompetenzorientierte schriftliche Reifeprüfung“ aus dem Fach Mathematik ist vorbei. Direktor Meinhard Trummer vom Akademischen Gymnasium zeigt sich, wie er der Zeitung „Die Presse“ mitteilte, zufrieden: Es sei gut gelaufen und „machbar gewesen“. Das ist allerdings das Mindeste, was man von zentral gestellten Aufgaben erwarten sollte: dass sie, in Trummers Worten, „machbar“ sind. Im gleichen „Presse“-Artikel brachte ein Maturant die Sachlage lakonisch auf den Punkt: „Teil 1 war geschenkt“. Und eine Maturantin ergänzte: „Das hat das BIFIE sicherlich auch so beabsichtigt, um nicht schlecht dazustehen.“

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