Bildungsstandards: Sprachfähigkeiten in Englisch besser

Beim Lesen und Hören gibt es im Vergleich zu 2013 weniger SchülerInnen auf dem untersten Kompetenzniveau (A1 und darunter) und deutlich mehr SchülerInnen mit Spitzenleistungen (B1 und darüber hinaus). Die Gruppe der schwachen SchülerInnen ist in den Bereichen Lesen, Hören und Schreiben zusammen um rund zwei Drittel zurückgegangen.
Beim Schreiben gibt es noch Nachholbedarf: 23 Prozent der SchülerInnen erreichten hier nicht A1-Niveau, 2013 waren es jedoch 37 Prozent.
Faßmann kündigte Neuerungen an:

  • Ab Herbst 2021/22 sollen verpflichtende individuelle Kompetenzmessungen (iKM plus) statt informelle Kompetenzmessungen (IKM) in der dritten und siebten Schulstufe durchgeführt werden
  • Englisch soll ab 2025 ab der dritten Klasse Volksschule ein Pflichtgegenstand werden.

In Mathematik erreichen 15 Prozent die Standards nicht

Insgesamt haben die SchülerInnen der 4. Klasse in Mathematik geringfügig bessere Ergebnisse erreicht als bei der Untersuchung 2012. 52 Prozent der SchülerInnen erlangten die Bildungsstandards komplett, 27 Prozent teilweise und 6 Prozent toppten die Anforderungen.

https://www.derstandard.at/story/2000114841594/bildungsstandards-english-gets-better
https://www.derstandard.at/story/2000074631860/15-prozent-der-schueler-erreichen-bildungsstandards-in-mathe-nicht

Hotline für Mathematik-Matura in Betrieb

Seit Montag, 17. Februar ist die Matura-Hotlinefür Lehrkräfte, Eltern und SchülerInnen, die Fragen zur Vorbe-reitung und Durchführung der Mathematikmatura haben unter 01/53 120 99 99 erreichbar. Besetzt ist die Hotline Montag bis Freitag zw. 9 und 17 Uhr bis zum Ende der Matura-Kompensationsprüfungen am 27. Mai.
Weitere Maßnahmen:
– sämtliche Klausuraufgaben der letzten Jahre sind unter www.matura.gv.at online verfügbar
– laufende Fortbildungen für Lehrkräfte (speziell für die Mathematikmatura)
– mehr Möglichkeiten für die Vergabe von halben Punkten bei der AHS Matura

https://oe3.orf.at/stories/2998840/

Lernsieg-App ab Montag wieder online

Die Neuerungen der Lehrerbewertungsapp sollen am Montag vorgestellt werden.
Bildungsministerium und Lehrergewerkschaft bezweifelten, ob bei der App die Persönlichkeitsrechte der Lehrpersonen und alle Datenschutz-Bestimmungen beachtet werden. Der Befund der Datenschutzbehörde: Die Verarbeitung der Lehrerdaten gehen mit den Grundsätzen der Datenschutz-Grundverordnung konform.
Über die Musterklagen der Gewerkschaft gegen die Betreiber der App gibt es noch keine Entscheidung.

https://www.diepresse.com/5772147/lehrerbewertungs-app-comeback-am-montag

Familienbonus zurückzahlen?

Wird der Familienbonus über den Arbeitgeber bezogen, so muss der Bonus im Rahmen der Arbeitnehmer-veranlagung dennoch „beantragt“ werden, sonst droht eine Rückzahlungsforderung vom Finanzamt.
In der Arbeitnehmerveranlagung ist beim Punkt Familienbonus „unterjährig bekommen“ anzukreuzen, für das Finanzamt gilt das als Nachweis des Empfangs.
Wird dies vergessen, so bekommt man zwar die Nachzahlung vorgeschrieben, kann aber die abgegebene Steuererklärung wiederaufnehmen und die Daten korrigieren.

https://www.derstandard.at/story/2000114807586/wer-nicht-aufpasst-muss-womoeglich-familienbonus-zurueckzahlen?ref=article

5,1 Millionen Überstunden

LehrerInnen leisteten im Schuljahr 2018/19 circa 5,1 Millionen bezahlte Überstunden. Hierbei handelte es sich um Einzel- und Dauermehrdienstleistungen, unentgeltlichen Supplierungen sind in den 5,1 Millionen nicht enthalten.
Davon kamen die PflichtschullehrerInnen auf rund 2,3 Millionen Überstunden und die LehrerInnen an den Bundesschulen auf 2,8 Millionen Stunden.
Neos-Bildungssprecherin Martina Künsberg Sarre weist auf „die prekäre Personalsituation in den Schulen“ hin.

https://www.diepresse.com/5768121/lehrer-leisteten-201819-mehr-als-funf-millionen-uberstunden