Ab 2021 kommt Ethik

Der verpflichtende Ethikunterricht für Schülerinnen und Schüler, die sich vom Religionsunterricht abgemeldet haben oder ohne religiöses Bekenntnis sind beginnt ein Jahr später als geplant.
Bildungsminister Heinz Faßmann:„Die konkrete Umsetzung soll aufsteigend ab dem Schuljahr 2021/22 erfolgen.“

https://www.derstandard.at/story/2000114961084/ethikunterricht-kommt-mit-einem-jahr-verspaetung-erst-ab-2021

Ethik als Pflichtfach für alle

Ab 2021 gibt es Ethikunterricht für Schülerinnen und Schüler, die vom Religionsunterricht abgemeldet oder konfessionslos sind – aber erst ab der neunten Schulstufe. Susanne Wiesinger, ehemalige Ombudsfrau für Wertefragen und nun wieder Lehrerin in Wien, will Ethik als Pflichtfach für alle ab der Volksschule.

https://www.derstandard.at/story/2000115064517/die-hoelle-die-unglaeubigen-und-der-ethikunterricht

Strengere Regeln für Handys an Schule

Für Lehrerinnen und Lehrer sind Smartphones
immer öfter ein wesentlicher Störfaktor und Konzentrationskiller.
Paul Kimberger: „Handys haben im Unterricht nichts verloren, außer wenn es dem Stoff und der Wissensvermittlung dient, ist es durchaus einmal sinnvoll, Handys im Unterricht einzusetzen“ – es muss handyfreie Zonen geben, kein generelles Handyverbot – Lehrer, Eltern und Schüler sollen klare Regeln an den einzelnen Schulen vereinbaren.
Im Moment ist es gesetzlich so geregelt, dass jede Schule in der Hausordnung Bestimmungen vorgeben kann, auch ein Handyverbot.

https://www.krone.at/2104030
https://www.derstandard.at/story/2000114948585/lehrergewerkschaft-fordert-strengere-regeln-fuer-handys-an-schulen

Lehrerbewertungs-App online

„Lernsieg“ ist wieder online, vorerst die gleiche App wie im November. An technischen Erweiterungen wird laut Erfinder Benjamin Hadrigan gearbeitet, auch eine Kommentarfunktion wäre möglich.
Die Datenschutzbehörde hat für die App grünes Licht gegeben und ein Gutachten des Bildungsministeriums besagte, dass eine solche Bewertungsplattform grundsätzlich zulässig ist.
Das Büro des BM Faßmann informierte, dass keiner der kritischen Punkte (Schülerdaten oder Beschränkung auf ein Mindestalter von 14 Jahren), die ihr Gutachten über die App herausgefunden hat, umgesetzt wurde.

https://www.diepresse.com/5773985/lehrerbewertungs-app-konnte-kommentarfunktion-bekommen?from=rss

GÖD geht mit Klage gegen Lehrerbewertungs-App vor

Die GÖD wehrt sich gegen den Neustart von „Lernsieg“.
Die Rechte der Schüler würden über jene der Lehrerinnen und Lehrer gestellt – ein Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz – dies sei verfassungswidrig.
Letztes Jahr wurden bereits fünf Musterklagen vorbereitet und teilweise schon eingebracht.

https://www.derstandard.at/story/2000114967756/lehrergewerkschaft-geht-mit-klage-gegen-bewertungs-app-lernsieg-vor

Lehrerbewertungs-App: Selbsthilfegruppe

 Im November wurde die Facebook-Gruppe „Lehrer/innen helfen Lehrer/innen bei ,Lernsieg‘“  mit dem Ziel „die App ,Lernsieg‘ von innen heraus ad absurdum zu führen“ ins Leben gerufen.
Schlecht bewertete Pädagoginnen und Pädagogen sollen sich auf der Facebook-Seite melden, damit andere Mitglieder mit Fünf-Sterne-Bewertungen „aushelfen“.

https://www.krone.at/2106402

PISA: Schülerinnen und Schüler strengten sich kaum an

Das unterdurchschnittliche Abschneiden beim PISA Test hat eventuell nicht nur mit dem Niveau des Unterrichts zu tun, sondern auch mit der Motivation Österreichs Schülerinnen und Schüler.
Einer Untersuchung der OECD ergab, dass sich nur 23,9 Prozent beim Beantworten der PISA-Testfragen so anstrengten, als ginge es um eine Schulnote.

https://kurier.at/politik/inland/pisa-test-oesterreichs-schueler-strengten-sich-kaum-an/400763688

Jugenddialog – Umfrage

Im Rahmen des zweiten Jugenddialogs beteiligten sich mehr als 3000 junge Leute im Alter von 16 bis 30 Jahren an einer Online-Umfrage.
94 Prozent erachten den Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung für (sehr) wichtig. Die Hälfte sieht einen solchen auch verwirklicht, rund ein Viertel aber (überhaupt) nicht.

https://kurier.at/kiku/gute-jobs-bildung-und-oeffis-was-jugendliche-am-land-wollen/400765041

Schule 2030

„Gute, gesunde und nachhaltige Schule“ war das Thema des Kongresses in Innsbruck. In Ideenwerkstätten wurden Überlegungen für die Schule der Zukunft zusammen getragen.
Lehrer und Erfolgsautor Olaf-Axel Burow erläuterte in seinem Vortrag sieben Trends, die die Zukunft der Schule maßgeblich verändern werden. Lernkonzepte müssen neu gedacht werden, der Frontalunterricht ist nicht die richtige Methode für jedes Unterrichtsfach.
Den Unterricht von morgen sieht Burow so: „Es geht weniger um die Wissens­aneignung oder das Auswendig-Lernen. In Zeiten der Digitalisierung muss den Schülern vermittelt werden, was die Quellen seriösen Wissens sind und wie mit Quellen wie Wikipedia umgegangen werden kann. Die Schüler müssen lernen, kritisch zu denken und problemlösend zu handeln. Natürlich ist Wissen immer noch wichtig, ein Teil der Wissensvermittlung sollte aber ausgelagert werden.“

https://www.tt.com/artikel/16660214/schule-2030-das-alte-klassenzimmer-wird-der-neuen-schule-nicht-gerecht